Über mich


Geboren als Roger Zimmermann, aber im Jahr 2009 durch Heirat zu einer schönen (brasilianischen) Frau und einem schönen Namen gekommen.
Studierte in Berlin und Düsseldorf klassische Gitarre und arbeitet seit seinem Abschluss als freischaffender Gitarrist

1997 erhielt er einen Lehrauftrag an der Leipziger Musikhochschule, den er bis 2003 inne hatte, um sich danach wieder verstärkt dem Konzertieren zu widmen.
Seit 2003 führten ihn Konzerte auch verstärkt ins Ausland, besonders in Länder Südamerikas und nach Indien.

Nach der Veröffentlichung von drei Solo-CDs (1994/96 und 99) beim Plattenlabel FONO gründete er 2001 sein eigenes Plattenlabel TIRANDO. Die erste Produktion dieses Labes mit der spanischen Sängerin Marina Bollain wurde als „CD der Woche“ beim Klassiksender MDR-Kultur ausgezeichnet. Bisher hat er selbst 13 CDs veröffentlicht, produziert aber auch CDs für andere Musiker.

In seinem Wohnort, dem Künstlerdorf Friedrichsrode (in Nordwestthüringen) organisiert Roger Tristao Adao seit 1999 jährlich ein mittlerweile international renommiertes Gitarrenfestival.
www.gitarrentage-friedrichsrode.de
2008 wurde ihm außerdem die Organisation eines jährlich stattfindenden Gitarrenfestivals in Cuxhaven übertragen.


Oft schon wurde ich gefragt, wie ich denn auf die Gitarre gekommen sei. Ich antworte stets: Die Frage sei falsch gestellt, sie müsse lauten, wie die Gitarre denn auf mich gekommen ist. Und in der Tat, schon als 5 jähriger verkündete ich Gitarrist zu werden zu wollen. Wirklich angefangen Gitarre zu lernen habe ich dann aber erst mit 14 Jahren. Warum so spät? Das hängt mit meinem Leben in der DDR zusammen, dem „Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten“, wie wir damals treffend spotteten. Es gab nicht nur keine Gitarrenlehrer, es gab auch keine Gitarren oder jedenfalls musste man viel Glück haben um eines von beiden zu ergattern. Dieses Glück hatte ich erst mit 14, aber wie ich immer sage: Von denen die recht spät mit dem Gitarrespiel begonnen haben, war ich einer der ersten! Dann ging es allerdings recht schnell vorwärts. Aus der Schule kommend schmiss ich den Ranzen sofort in die Ecke, um mich der den ganzen Vormittag entbehrten Gitarre zu widmen. Sogar in der Schule malte ich 6 Saiten auf gitarrehalsähnliche Gegenstände, um darauf Übungen machen zu können. Mein Desinteresse für die Schule oder vielmehr für das, was man mich dort lehrte, war meinem Vater nicht lang verborgen geblieben. Er nahm mir die Gitarre weg und erklärte ich müsse mal wieder was für die Schule tun! Diese geniale pädagogische Leistung bewundere ich bis heute. Ich erklärte umgehend nun „Gitarrist oder garnichts“ werden zu wollen. Das war natürlich halb bei Hermann Hesse geklaut, passte aber eben auch auf mich und dabei ist es dann ja auch geblieben.
Was folgte waren die wilden Jahre mit Rock´n´Rollband und dem Ausprobieren von allem was sich bot. 
Mehr und mehr fühlte ich mich aber in der lauten Rockmusik nicht zu Hause, ich suchte nach anderen Klängen und wandte mich zunehmend der klassischen Gitarre zu.
So studierte ich dann in Berlin und Düsseldorf klassische Gitarre und schlug mich seit dem Abschluß in Düsseldorf als freiberuflicher Gitarrist durchs Leben.

Ein besonderer Lebensumstand der letzten Zeit war mein Aufenthalt in Sevilla. Ich hatte das Glück fast ein jahr dort zu leben. Von September 2014 bis zum Sommer 2015. Sevilla ist ein großartige Stadt, ganz besonders für Gitarristen!! Ich habe fleißig Flamencogitarrenunterricht genommen und war verblüfft was für eine Welt sich da auftut. Man hat Gitarre studiert, aber von dieser Welt noch nicht viel gehört. Ich bin kein Flamencogitarrist geworden, aber kann jetzt eine Bulerias von einer Farruca unterscheiden, mein Abanico ist besser geworden und ich kann jetzt auch Alzapua! Der Einfluss meines Aufenthaltes in Sevilla ist in meinen Konzerten zu hören, denke ich.

In Sevilla Ist es selbstverständlich, dass zu einem Gitarristen oder einer Gitarristin (dort eher selten) auch eine Tänzerin oder ein Tänzer gehört. Zurückgekommen in Deutschland suchte ich nach einer Tänzerin, das war schwieriger als gedacht. Aber dann traf ich die bezaubernde TänzerinSophie Julie, mit der ich seit März 2016 zusammenarbeite. Wenn Sie wollen schauen sie auf youtube, da gibt es ein paar Videos.

z.B.https://youtu.be/U2MbSywBaBo

 

Ein paar solo Videos gibt es neuerdings ebenfalls. Geben sie bei youtube meinen Namen ein, dann müsste etwas erscheinen.